Qualifizieren und Wissen weiter geben

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Viele gemeinnützige Organisationen denken beim Thema „Engagement von Unternehmen“ primär an Spenden und Sponsoring. Das ist naheliegend, da dies eine sehr tradierte und nach wie vor sehr verbreitete und für viele Organisationen wichtige Form der Unterstützung durch Unternehmen ist. 

Unternehmen haben aber mehr zu bieten als Geld und ein wachsender Anteil von ihnen setzt auch andere Ressourcen wie die (Arbeits-) Zeit ihrer Mitarbeiter:innen, Infrastruktur (Räume, Geräte,…), Wissen und Knowhow für die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Akteuren ein. 

Wie lassen sich diese Entwicklung und die Potentiale, die damit verbunden sind, an Non-Profit-Organisationen vermitteln? Etliche Freiwilligenagenturen beraten ihre Kooperationspartner:innen zu diesen Fragen oder stellen das Thema in Form von Vorträgen vor.  

Qualifizierungsangebot „Gute Sache“ nutzen 

Ein umfassendes und bundesweit verfügbares Qualifizierungsangebot zu Unternehmenskooperationen ist unter dem Label „Gute Sache“ entstanden. Es wurde in einer Kooperation von drei Unternehmen, einer Stiftung und dem gemeinnützigen UPJ-Netzwerk entwickelt. Mehrere Freiwilligenagenturen setzen das Angebot regelmäßig um und in dem zum Programm gehörenden Trainer:innenpool sind auch mehrere Personen aus dem Kontext von Freiwilligenagenturen aufgeführt.  

Als Einstieg in das Thema Unternehmenskooperationen bietet sich das Tagesseminar „Gute Sache KOMPAKT“ für gemeinnützige Organisationen an, die erste Anregungen für die Zusammenarbeit mit Unternehmen suchen. Es bietet einen guten Überblick über Motive von Unternehmen für deren gesellschaftliches Engagement, stellt mögliche Formen der Kooperation dar und stellt Möglichkeiten zur Suche nach inhaltlichen Anknüpfungspunkten vor.

Neben dem eintägigen Angebot gibt es „Gute Sache“ als mehrtägiges Programm, in dem auch die Entwicklung von konkreten Unternehmenskooperationsprojekten unterstützt, begleitet und reflektiert wird. Mehr dazu hier.