
Anlaufstellen und weiterführende Links
Inhalt
Was tun, wenn ein Angriff, eine Bedrohung etc. bereits passiert ist?
Zur Versorgung von Betroffenen
Opferperspektive bietet kostenlose, vertrauliche Online‑Beratung für Menschen, die von rechtsextremer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt betroffen sind, sowie für Angehörige, Freunde und Zeugen. Sie unterstützen bei rechtlichen Fragen, psychosozialer Hilfe und der Verarbeitung von Erfahrungen. Auf ihrer Webseite finden sich auch ein Ratgeber zu Handlungsmöglichkeiten nach einem rechten, rassistischem oder antisemitischen Angriff (in sechs Sprachen) oder zu Rechten Angriffen im Netz.
Toolbox gegen Rechts ist eine Beratungs- und Hilfsstelle für Menschen, die von rechtsextremer Gewalt, Diskriminierung oder Hass betroffen sind. Sie bietet kostenlose Unterstützung, rechtliche Beratung und Informationen; es gibt Anlaufstellen fast im ganzen Bundesgebiet.
Toolbox gegen Rechts ist eine Beratungs- und Hilfsstelle für Menschen, die von rechtsextremer Gewalt, Diskriminierung oder Hass betroffen sind. Sie bietet kostenlose Unterstützung, rechtliche Beratung und Informationen; es gibt Anlaufstellen fast im ganzen Bundesgebiet.
Nach Übergriffen kann es auch um medizinische Versorgung gehen. Damit sind sie immer auch eine Sache für die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Dort gibt es Hinweise zu „Hilfe für Betroffene nach Gewaltvorfällen“.
Zur Meldung von Vorfällen
Beim Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e.V. (RIAS) bzw. den regionalen Meldestellen können antisemitische Vorfälle gemeldet werden; RIAS arbeitet an einer einheitlichen zivilgesellschaftlichen Erfassung und Dokumentation solcher Fälle im Bundesgebiet.
REspect! im Netz ist eine Meldestelle gegen Hass und Diskriminierung online. Sie unterstützt beim Melden problematischer Inhalte und bietet Informationen und Workshops für ein respektvolles Miteinander im Netz.
Bei rechtlichen Fragen etwa zur Gemeinnützigkeit
Mit Gegenrechtsschutz bieten FragdenStaat und die Gesellschaft für Freiheitsrechte eine finanzielle und juristische Unterstützung für Menschen sowie Organisationen und Verbände an, die sich für eine offene demokratische Gesellschaft engagieren.
Organisationen, die vom Verlust der Gemeinnützigkeit bedroht sind, können sich unter gemeinnuetzig-gegen-rechts@freiheitsrechte.org an die Gesellschaft für Freiheitsrechte wenden; das Angebot richtet sich an Organisationen, deren gemeinnütziger Status wegen ihres Engagements gegen Rechtsextremismus gefährdet ist.
Weitere Anlaufstellen
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes informiert zu Diskriminierung und zu beratenden Stellen.
Bei Hilfe-für-Einsatzkräfte gibt es Checklisten zum Umgang mit belastenden Situationen bei Einsatzkräften.
Was tun, um vorbeugend Schutz und Sicherheit zu organisieren?
Allgemeine Hinweise
Auf der Website der DSEE finden sich aktuelle Seminare sowie Aufzeichnungen von Webinaren z.B. zum Thema politischen Betätigung von Vereinen sowie z.B. folgende Ressourcen: Mini-Leitfaden „Schutz im Ehrenamt“, Mini-Leitfaden „Risikoanalyse“, Plakat „Sicher im Ehrenamt“, Notfall-Karte für Engagierte zum Druck. Außerdem bietet sie juristische Beratung im Bereich Engagement und Ehrenamt.
Die Amadeu Antonio Stiftung bietet auf ihrer Website eine Vielzahl von Materialien zu verschiedenen Facetten des Themas an, u.a. im Rahmen von Civic.net Materialien zum Thema Umgang mit Anfeindungen im Netz inklusive eines E-Mail-Kurses zum Umgang mit einem Shitstorm oder den Demokratieatlas, einen Werkzeugkasten für den demokratischen Widerstand gegen Rechtsextremismus.
Die Wissensdatenbank von Zusammen für Demokratie sammelt zahlreiche Materialien, Flyer, Informationsbroschüren rund um das Thema.
Die Mobilen Beratungsteams unterstützen dabei, handlungs- und sprechsicher zu werden und zeigen Wege auf, gegen Rechtsextremismus aktiv werden können.
Die Vielfalt Mediathek des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) e.V. stellt Publikationen, Videos und Podcasts zur Verfügung, die im Rahmen des Projekts „Demokratie leben!“ sowie Vorgängerprogrammen veröffentlicht wurden.
Die bagfa hat gemeinsam mit dem CBE Mühlheim, der Freiwilligenagentur Halle (Saale) e.V. und der LAGFA Brandenburg die Handreichung Schutzraum Freiwilligenagentur entwickelt. Und im bagfa-Format „55 Minuten mit…“ spricht Prof. Dr. Matthias Quent zum Thema „Rechtsextremismus mit Mut und Engagement die Grundlage entziehen“.
Erkenntnisse über Vorfälle und Arten der Verarbeitung
Kurzbericht zur BEWARE Studie, in der über 500 Personen, die sich beruflich, ehrenamtlich und aktivistisch für Demokratie und gegen Rechtsextremismus engagieren über erlebte Bedrohungen und ihren Umgang damit befragt wurden.
Schutzkonzepte
Die Aktion Zivilcourage hat einen Praxisleitfaden für kommunale Schutzkonzepte bei Bedrohungen gegen zivilgesellschaftlich Engagierte entwickelt.
Die Amadeu Antonio Stiftung hat gemeinsam mit BEWARE ein Praxistool/Planspiel und eine Begleitbroschüre für die praxisnahe Entwicklung von Strategien im Umgang mit rechtsextremen Bedrohungen entwickelt.
Your SafetyKit ist eine Handreichung zur Erstellung von Schutzkonzepten für (post-)migrantische Organisationen in Ostdeutschland von DaMOst.
Im bagfa-Format „55 Minuten mit…“spricht Dr. Cahtleen Bochmann von der Aktion Zivilcourage zum Thema „Kommunale Schutzkonzepte für das Engagement“.
Schutz vor Gewalt im Internet
HateAid hat in einer Broschüre einen Best Practice-Ansatz für den Umgang mit digitaler Gewalt im kommunalen Engagement entwickelt und bietet Hilfestellungen zur Entwicklung von Strategien im Umgang mit Gewalt im Internet.
Datenschutz
Auf der Seite der Stiftung Datenschutz findet sich eine Workshop-Aufzeichnung zum Thema Datenschutz im Ehrenamt.
Schutz von Veranstaltungen
Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin bietet eine Handreichung mit Empfehlungen zur Durchführung störungsfreier Veranstaltungen an.
Eine Broschüre awareness Umgang Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt bei Veranstaltungen findet sich bei der Initiative Awareness e.V.
DiversityArtsCulture bietet einen Wegweiser für achtsame Veranstaltungen an; die Publikation bezieht sich auf den Kulturbetrieb, bietet aber viele generell nutzbare Hilfestellungen.
Arbeitsschutz
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege bietet auf ihrer Website einen Überblick und weiterführende Materialien zur Vorbeugung und zum Umgang mit Übergriffen auf Beschäftigte.
Rechtsschutz
Gegenrechtsschutz von FragdenStaat und der Gesellschaft für Freiheitsrechte bietet Informationen und Materialien wie z.B. FAQ zum Rechtsschutz gegen Rechts oder Informationen zum politischen Engagement von Vereinen an.
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