„Everyone has a role to play” – so lautet eine zentrale Botschaft des “International Volunteer Year” (IVY), zu dem die UN-Vollversammlung das Jahr 2026 erklärte. Die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bilden hierbei den Schwerpunkt des „IVY“. Mittendrin das freiwillige Engagement: Laut der UN spielt es eine zentrale Rolle zur Erreichung der SDGs sowie für die Lösung drängender ökologischer und sozialer Probleme.
Wie eine Themenwelt im bagfa-Wissenspool zeigt, ist Nachhaltigkeit ein Querschnittsthema: Es betrifft die eigene Organisationstruktur, Projekte und auch Netzwerke. Sie lässt sich in der eigenen Arbeit und den alltäglichen Entscheidungen berücksichtigen. In der Förderung von Engagement liegt also ein wirksames Mittel, um nachhaltiges und klimafreundliches Handeln zu stärken. Freiwilligenagenturen, Wirtschaftsunternehmen und weitere engagementfördernde Einrichtungen können so einen Beitrag zu den 17 SDGs leisten.
Wie Klimaschutz in einer Freiwilligenagentur aussehen kann, zeigen die Leit- und Orientierungslinien „Kooperativ, kreativ und engagiert für das Klima“, die zwölf Freiwilligenagenturen 2024 gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und der bagfa in Augsburg verabschiedeten.
Doch wie lassen sich Nachhaltigkeit und Klimaschutz langfristig in der eigenen Organisation verankern? Wie wird aus einem einzelnen Projekt eine Strategie? Wie kann klimafreundliches Handeln in der Praxis aussehen? Und wie können Netzwerkarbeit, Kooperationen und Leitlinien hier weiterhelfen?
Beim digitalen Thementag „Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Engagementförderung: Vom Projekt zur Strategie“ möchten die bagfa und UPJ genau diesen Fragen nachgehen – ausgehend von den bisherigen Erfahrungen in Projekten, Veranstaltungen und Diskussionen. Dabei schauen wir auf Praxisbeispiele, blicken über die Tellerränder von Freiwilligenagenturen, Unternehmen und Bürgerstiftungen und diskutieren, wie aus Leitlinien eine Strategie für die eigene Organisation werden kann.
Vorläufiger Ablauf:
10 bis 11 Uhr: Intro
Mit Einblicken in das „International Volunteer Year“ 2026 und einem Impuls von Simon Probst (UPJ) zu „Neuen Allianzen für Klimaschutz vor Ort“
11 bis 12 Uhr: Praxis:
In verschiedenen Sessions teilen Expert:innen (unter anderem aus Freiwilligenagenturen und Engagementförderungen) praktisches Erfahrungswissen und Erkenntnisse aus Projekten zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Austausch und eigenen Perspektiven herzlich willkommen!
12 bis 13 Uhr: Strategie
Neben einen Rückblick auf die Leit- und Orientierungslinien zu Klimaschutz in Freiwilligenagenturen diskutieren Vertreter:innen der Zivilgesellschaft die Frage „Wie kann Klimaschutz und Nachhaltigkeit langfristig in Organisationen umgesetzt werden?“
Das vollständige Programm zum Thementag folgt in Kürze. Bei Interesse freuen wir uns aber bereits über Anmeldungen.
