Freiwillige und Interessierte zu informieren und zu beraten, gehört zum Kerngeschäft von Freiwilligenagenturen. Gleichzeitig stehen Agenturen vor verschiedenen Herausforderungen: Neue Zielgruppen haben veränderte Bedürfnisse an eine Beratung. Zunehmend steigt auch der finanzielle Druck, der die zentralen Aufgabenbereiche einer Freiwilligenagentur beeinflusst. Der Check Up bietet die Gelegenheit, sich intensiver mit den unterschiedlichen Facetten dieses Kerngeschäfts auseinanderzusetzen.
Als zentrale Anlaufstelle der lokalen Engagementlandschaft kennen Freiwilligenagenturen die Möglichkeiten vor Ort, machen Engagement sichtbar und ermutigen Menschen zum Mitmachen. Gemeinsam wollen wir diskutieren und gute Beispiele sammeln, wie wir erfolgreich sichtbar werden und bleiben können.
Zunehmend begegnen uns Interessierte, die beim Zugang zum Engagement Hürden erleben – etwa, weil sie gerade erst Deutsch lernen oder mit psychischen Belastungen umgehen müssen. Wie können Freiwilligenagenturen diese Personen gut begleiten und passende Wege in ein Engagement eröffnen?
Auch die strukturellen Rahmenbedingungen rücken bei dem Check Up in den Blick: Wie lässt sich Informations-, Beratungs- und Vermittlungsarbeit sichern, wenn Förderungen enger werden? Welche Ideen gibt es, um mit weniger Ressourcen dennoch qualitativ hochwertig zu arbeiten? Und wie können wir diesen wichtigen Teil der Engagementinfrastruktur erhalten?
Der Check Up bietet Raum, diese Aspekte zusammenzuführen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Perspektiven für eine zukunftsfähige Beratung, Vermittlung und Informationsarbeit zu entwickeln. Gemeinsam reflektieren und diskutieren wir dabei auch unser Verständnis von gelingender Vermittlung und wie wir in diesem Kontext Einsatzstellen und Förderpartner:innen begegnen.
Die Trainerinnen:

Name: Katrin Dyballa
Caritas Freiwilligenzentrum Nord München | Projektleitung: Generationen gemeinsam aktiv (lagfa Bayern)
(Gelernter) Beruf: Diplom-Übersetzerin Englisch/Französich
Aktiv für Freiwilligenagenturen: seit 2000
bagfa-Trainerin seit: 2021
Motto in der Bildungsarbeit: Lernen lebenslang!
bagfa-Trainer zu sein bedeutet für mich…
lebenslanges Lernen im Kontakt mit anderen.

Name: Ursula Erb
freie Mitarbeiterin der lagfa bayern e.V. und ehemalige Leiterin der Freiwilligenagentur Ingolstadt
(Gelernter) Beruf: Baubiologin, von 2001 bis 2008 Geschäftsstellenleiterin der Freiwilligenagentur in Ingolstadt, seit 2009 bei der lagfa bayern e.V. tätig
Aktiv für Freiwilligenagenturen: seit 2001
bagfa-Trainerin seit: 2015
bagfa-Trainer zu sein bedeutet für mich…
eine Bereicherung in meinem beruflichen Leben, weil ich immer dazu lerne, neue Kolleginnen treffe, ein enormer Austausch zwischen den Trainerinnen und auch unseren Kursteilnehmenden stattfindet, ich so immer am Ball bleibe und es mir sehr viel Spaß macht.
